Die 58. SEM vom 7. bis 9. November 2025 fand im Gasthof Rössli in Steinhausen ZG statt.
Die diesjährige Schweizer Einzelmeisterschaft fand im Kanton Zug statt.
Wir waren insgesamt sechs Spieler, die um den Titel kämpften. Ein Neuling war unter uns. Arsenii, der aus der Ukraine zu uns geflüchtet war und zum ersten Mal dabei war. Wir wussten schon, dass er das Schnellschach sehr gut im Griff hatte und einige Turniere gewonnen hatte. Daher war er für Peter und Co. eine grosse Herausforderung, gegen ihn anzutreten.
In der ersten Runde musste sich Andrija gegen Rainer nach langem Spiel mit einem Remis zufriedengeben, hingegen die anderen Spieler Peter und Arsenii klar gegen Schwächere gewannen.
In der zweiten Runde wurde schon das erste harte Duell zwischen Arsenii und Peter gespielt. Der junge Arsenii war nicht zu unterschätzen und bezwang Peter souverän.
In der dritten Runde durfte auch Andrija gegen Arsenii antreten. Auch da musste Andrija einen Punkt abgeben.
Somit war Arsenii ungeschlagen und mit 3 Punkten sehr weit voraus.
In der 4. Runde hatte Rainer noch die Möglichkeit, Arsenii zu stoppen. Er konnte nur bis zum Remis durchhalten. Somit war Arsenii bereits vorzeitig klarer Sieger des Turniers, aber nicht Schweizermeister, weil er Ukrainer war.
Das Spiel Peter gegen Andrija endete ebenfalls mit Remis. Somit spielte das direkte Duell zwischen Peter und Rainer im letzten Spiel eine wichtige Rolle, wer den Schweizermeistertitel holen würde. Für Rainer hätte ein Remis gereicht, Peter musste einen Sieg holen. Ansonsten wäre er vom Titel abgelöst worden.
Im letzten klassischen Spiel zwischen Peter und Rainer konnte Peter den Titel erfolgreich verteidigen.
| Rang | SEM-Rang | Name | Punkte | SB |
|---|---|---|---|---|
| 1. | AK | Arsenii Filimonov | 4.5 | |
| 2. | 1. | Peter Wagner | 3.5 | |
| 3. | 2. | Rainer Geisser | 3 | |
| 4. | 3. | Andrija Misic | 3 | 4.75 |
| 5. | 4. | Paul Wartenweiler | 1 | |
| 6. | 5. | Christian Gebhard | 0 |
AK: Ausser Konkurrenz (ausländische Staatsangehörigkeit)

(Wartenweiler, Geisser, Filimonov, Wagner, Misic;
Gebhard musste nach der 3. Runde krankheitshalber abbrechen)
